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Verarbeitungshinweise: Aufbauverfahren


Oberflächenharz

Aufbauverfahren

Das Oberflächenharz wird auf die eingetrennte Oberfläche aufgetragen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Kanten und Durchbrüche erst dünn vorgestrichen werden. So können Lufteinschlüsse vermieden werden. Nachdem die Oberfläche fingertrocken angezogen hat (d. h. keine Anhaftungen am Finger bzw. es werden keine Fäden mehr gezogen), wird die zweite Schicht Oberflächenharz aufgetragen. Zwei Lagen Oberflächenharz sind empfehlenswert, damit Sie eine höhere Schichtstärke erreichen. Dies ist bei Folgearbeiten, wie Schleifen oder Polieren, sehr bedeutsam.

 

Kupplungsschicht

Die Kupplungsschicht wird in einer Schichtstärke von max. 1 mm auf die angelierte, aber noch klebrige Oberflächenschicht aufgetragen. Sie sorgt für eine gute Haftung des Oberflächenharzes und gewährleistet eine ausreichend lange Verarbeitungszeit für die folgenden Arbeitsgänge.

Hinterbau

Hinterbau Gießen

Nun erfolgt das Ausgießen mit einem Gießharzsystem, das meist noch mit körnigen Füllstoffen wie z. B. Aluminium-Grieß angereichert wird. So werden der Schwund reduziert und das Gießvolumen erhöht.

Hinterbau Stampfen

Ein Allzweckharz wird mit körnigen Füllstoffen wie beispielsweise Aluminiumgrieß zu einer Stampfmasse angereichert. Diese wird in mehreren Schichten auf die Kupplungsschicht aufgestampft. Durch das Stampfen verdichtet sich das Material zu einer kompakten Masse, die entstehende Kräfte aufnehmen kann.

Hinterbau Laminieren

Aus Glasgeweben und Laminierharz wird ein Laminat aufgebaut. Das Laminat soll symmetrisch und möglichst harzarm gefertigt werden. Statt mit Geweben kann hier auch mit Laminatpaste gearbeitet werden. Die Versteifung der Laminatschicht erfolgt durch eine Rahmenkonstruktion.